Transport: Streik in deutschen Häfen und 73 Hormus-Passagen
Nach dem Ende des Warnstreiks in sechs deutschen Häfen verlagert sich das Risiko von Verzögerungen auf die Abholung von Containern, Zeitfenster und den Bahnbetrieb. Gleichzeitig erhöhen der geringere Verkehr durch die Straße von Hormus und der höhere französische Kraftstoffzuschlag im August den Druck auf Kraftstoffmechanismen und die Preisgestaltung von Dienstleistungen in Europa.
Erstellt von der CargoNice-Redaktion mit KI-Unterstützung, auf Basis der genannten Quellen und der eigenen Marktdaten von CargoNice. Maschinelle Übersetzung des polnischen Originals. Redaktionsrichtlinien · Polnisches Original lesen
- 2,00 EUR/kmFrachtrate Polen–Deutschland
- 2 266,00 EUR/1000LDiesel in Deutschland
- 73 przejściaPassagen durch Hormus
- 21,05%Chronopost-Zuschlag im August
Der Markt heute in Zahlen (Daten von CargoNice)
Der Orlen-Dieselpreis lag am 21. August 2026 bei 6,73 PLN/l und damit 0,03 PLN/l über dem vorherigen Wert. Der durchschnittliche Dieselpreis in Polen betrug am 17. August 2026 1 685,54 EUR/1000L, in Deutschland 2 266,00 EUR/1000L und in der EU 2 033,14 EUR/1000L — ebenfalls am 17. August 2026. Die modellbasierte Frachtrate auf der Relation Polen–Deutschland lag am 17. August 2026 bei 2,00 EUR/km, während sie auf der Relation Deutschland–Polen 1,39 EUR/km betrug. Der Anstieg des inländischen Dieselpreises und das höhere Dieselpreisniveau in Deutschland erfordern eine vorsichtige Kalkulation der Streckenkosten und Kraftstoffzuschläge.
Deutsche Häfen nehmen den Betrieb wieder auf, Rückstände bleiben jedoch ein Risiko
Der Warnstreik der Gewerkschaft ver.di betraf die Nachtschicht vom 17. auf den 18. August in den Häfen Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake. Der Stillstand erfasste Containerterminals und konventionelle Ladung sowie den Straßen- und Bahnumschlag. Quelle: DGB / ver.di
Die Wiederaufnahme des Betriebs beseitigt nicht automatisch das Risiko für bereits geplante Abholungen. Frachtführer und Logistikdienstleister wiesen auf mögliche verpasste Zeitfenster, verzögerte Importfreigaben, längere Standzeiten von Equipment und Verschiebungen bei Lieferterminen hin. Quelle: Contargo
Der Tarifkonflikt ist noch nicht beigelegt, daher bleiben weitere Arbeitskampfmaßnahmen ein mögliches Risiko. Bei laufenden Transportaufträgen müssen das Abholzeitfenster, der Cut-off, die Terminalfreigabe und die Verfügbarkeit des Subunternehmers separat bestätigt werden, anstatt von einer sofortigen Rückkehr zur vollständigen Betriebsfähigkeit auszugehen.
Hormus: Weniger Passagen halten das Risiko steigender Kraftstoffkosten aufrecht
Vorläufig wurden zwischen dem 10. und 16. August 73 Schiffspassagen durch die Straße von Hormus verzeichnet, gegenüber 91 in der Vorwoche. Der Verkehr bleibt aufgrund der Maßnahmen Teherans gegenüber den Nutzern der Meerenge sowie der US-Blockade iranischer Häfen eingeschränkt. Quelle: Lloyd’s List Intelligence
Der Analyse zufolge stützen die begrenzte Bereitschaft der Reedereien, Risiken einzugehen, die Frachtraten und Schiffswerte. Für die europäische Logistik bleibt als wichtigste unmittelbare Folge das Risiko schwankender Energiepreise und der Weitergabe von Kraftstoffkosten an Verträge – auch dann, wenn der Straßentransport ausschließlich innerhalb Europas stattfindet.
In Verträgen für Landtransporte und Inlandzuschläge ist ein aktiver Kraftstoffanpassungsmechanismus erforderlich. Das Einfrieren solcher Zuschläge ohne festgelegten Überprüfungstermin erhöht bei weiteren Änderungen der Energiekosten das Margenrisiko.
Frankreich: Chronopost erhöht den Kraftstoffzuschlag auf 21,05%
Chronopost hat den Kraftstoffzuschlag für den Straßentransport im August 2026 auf 21,05% festgelegt, gegenüber 20,35% im Juli. Er gilt für Dienstleistungen im französischen Mutterland, innerhalb der Überseegebiete sowie für Chrono Classic. Quelle: Chronopost
Der Frachtführer stützt die Anpassung auf den professionellen CNR-Dieselindex des Vormonats. Der Zuschlag wird prozentual auf den Transportpreis und die damit verbundenen Zuschläge berechnet. Dies wirkt sich auf die laufende Verkaufskalkulation von Straßensendungen, Stückgut und Paketprodukten in Frankreich aus.
Der Spediteur sollte prüfen, ob der Kundenvertrag den Kraftstoff separat abrechnet. Ist der Verkaufspreis festgelegt, kann der höhere Zuschlag des Frachtführers zulasten der Marge gehen und nicht automatisch an den Leistungsempfänger weitergegeben werden.