Transport: Italienisches Fahrverbot am 22. August und niedrigere Kraftstoffindizes
Im europäischen Straßengüterverkehr betrifft das nächste operative Risiko das samstägliche Fahrverbot für Lkw in Italien am 22. August. Gleichzeitig sinken die Kraftstoffindizes im August in Belgien und Deutschland, während Schweden die Kontrollen gegen Manipulationen am Fahrtenschreiber verschärft.
Erstellt von der CargoNice-Redaktion mit KI-Unterstützung, auf Basis der genannten Quellen und der eigenen Marktdaten von CargoNice. Maschinelle Übersetzung des polnischen Originals. Redaktionsrichtlinien · Polnisches Original lesen
- 1,65 EUR/kmSpotrate Polen–Deutschland
- 2 149,00 EUR/1000LDiesel in Deutschland
- 13,71%Kraftstoffzuschlag DHL Belgien
- 11Kraftstoffindex Contargo
Der Markt heute in Zahlen (Daten von CargoNice)
Der Dieselpreis von Orlen lag am 18. August 2026 bei 6,62 PLN/l. Der durchschnittliche Dieselpreis gemäß dem Bulletin der Europäischen Kommission betrug am 10. August 2026 2 149,00 EUR/1000L in Deutschland und 2 012,67 EUR/1000L in der EU. Die Spotrate auf der Relation Polen–Deutschland erreichte am 5. August 2026 1,65 EUR/km, in der Gegenrichtung Deutschland–Polen am selben Tag 1,12 EUR/km.
Im Vergleich zur vorherigen Erhebung sank der deutsche Dieselpreis um 59,00 EUR/1000L auf 2 149,00 EUR/1000L. Der Rückgang der Großhandelskosten für Diesel in Deutschland kann sinkende Einkaufsindizes begünstigen, bedeutet jedoch keine automatische Reduzierung der Frachtraten auf allen Relationen.
Italien: Samstägliches Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 t
In Italien gilt am Samstag, dem 22. August 2026, zwischen 08:00 und 16:00 Uhr ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 t. Die achtstündige Unterbrechung fällt in den Zeitraum der sommerlichen Verkehrsbeschränkungen und ergänzt die regulären sonntäglichen Fahrverbote in Italien.
Für den grenzüberschreitenden Verkehr sind die Zeitfenster für Beladung und Entladung am Samstag besonders wichtig. Ein Frachtführer, der die Anfahrt nicht vor 08:00 Uhr abschließt, kann einen erheblichen Teil des operativen Tages verlieren. Dies kann zu verschobenen Abholungen, einer Bündelung von Transportaufträgen nach Ende des Fahrverbots und zusätzlichem Druck auf die Liefertermine am Montag führen.
Spediteure sollten die Arbeitszeiten der Beladestellen, die Verfügbarkeit des Fahrers vor Beginn des Fahrverbots sowie die Bedingungen für die Abrechnung der Standzeit separat bestätigen. Bei der Kalkulation sollte außerdem berücksichtigt werden, ob der Kunde eine Zustellung am ersten Werktag nach dem Wochenende erwartet.
Schweden: Strengere Durchsetzung der Fahrtenschreibervorschriften
Seit dem 1. August 2026 gilt in Schweden ein verschärftes System zur Durchsetzung der Vorschriften gegen Manipulationen am Fahrtenschreiber. Die Änderung erhöht die Sanktionen und erweitert die Befugnisse der Polizei und der Kontrolleure bei Kontrollen.
Die Behörden können Fahrzeuge zu eingehenderen Prüfungen leiten und zudem unangekündigte Kontrollen auf privaten Betriebsgeländen durchführen, darunter in Logistik-Hubs und Terminals. Informationen aus Straßenkontrollen werden von Transportstyrelsen außerdem bei der Risikobewertung von Transportunternehmen herangezogen.
Für den Auftraggeber eines Transports bedeutet dies, dass die eingesetzten Subunternehmer, die sowohl nationale Verkehre in Schweden als auch grenzüberschreitende Strecken bedienen, gründlicher überprüft werden müssen. Ein bei einer Kontrolle festgestelltes Problem kann sich schnell auf die Verfügbarkeit eines bestimmten Fahrzeugs und die Ausführung des Transportauftrags auswirken.
Deutschland: Contargo senkt den Kraftstoffindex für August
Contargo hat den Index für den Terminal and Truck Fuel Surcharge für August 2026 auf 11 festgelegt, nach einem Index von 14 im Juli. Grundlage der Berechnung war ein durchschnittlicher deutscher Dieselpreis von 183,48 Cent/l im Juni.
Nach dem Contargo-Tarif beträgt der Zuschlag 6 EUR je 10-km-Intervall und steigt bei einer Entfernung von 100 km auf 60 EUR. Die Änderung wirkt sich unmittelbar auf die Kosten für den Vor- und Nachlauf von Containern rund um die von dem Betreiber bedienten Terminals aus.
Der Spediteur sollte prüfen, ob der August-Index bereits in Einkaufsrechnungen, Preislisten der Subunternehmer und neuen Kundenangeboten berücksichtigt wurde. Außerdem sollte das Leistungsdatum mit dem Gültigkeitszeitraum des Index abgeglichen werden, damit August-Operationen nicht nach dem höheren Juli-Wert abgerechnet werden.
Belgien: Niedrigerer Kraftstoffzuschlag bei DHL Freight
DHL Freight Belgium gab für den Straßengüterverkehr im August 2026 einen Kraftstoffzuschlag von 13,71 % bekannt. Er gilt für die Produkte Road Freight Standard und Direct/Euronet.
Der August-Wert liegt unter den 14,28 % im Juli, bleibt jedoch über den in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 verzeichneten Werten. DHL weist darauf hin, dass die Berechnung auf Daten aus dem Oil Bulletin der Europäischen Kommission basiert.
Die Senkung sollte nicht ausschließlich als Mitteilung des Frachtführers betrachtet werden. Sie ist in den Kraftstoffklauseln, Einkaufsraten und im August erneuerten Angeboten für Sendungen, die durch Belgien führen, zu prüfen.