Transport: A63 eingeschränkt und neue Strafen für Fahrtenschreiber
Brände im Südwesten Frankreichs schränken die Fahrt auf dem A63-Korridor zwischen Frankreich und Spanien weiterhin ein; der Schienenverkehr Bordeaux–Bayonne–Spanien wurde eingestellt. Gleichzeitig setzen die polnischen Kontrollbehörden bereits neue Fahrtenschreiberpflichten für Transporter durch, während die Niederlande eine Strafe von 500 EUR für Verstöße gegen das Fahrverbot auf der A27-Brücke eingeführt haben.
Erstellt von der CargoNice-Redaktion mit KI-Unterstützung, auf Basis der genannten Quellen und der eigenen Marktdaten von CargoNice. Maschinelle Übersetzung des polnischen Originals. Redaktionsrichtlinien · Polnisches Original lesen
A63: Brände schränken den Korridor Frankreich–Spanien ein
Brände im Südwesten Frankreichs führen weiterhin zu Einschränkungen auf der A63 südlich von Bordeaux. Die Strecke gehört zu den wichtigsten Straßenverbindungen für den Güterverkehr zwischen Frankreich und Spanien. Das Problem betrifft daher unmittelbar den Verkehr auf der Atlantikroute zur Iberischen Halbinsel. Quelle: Trans.INFO
Der Fernverkehr wird über die A62, A65 und A64 umgeleitet, unter anderem über Langon und Pau. Zusätzlichen Druck auf den Straßengüterverkehr verursacht die Einstellung des Schienenverkehrs auf der Verbindung Bordeaux–Bayonne–Spanien. Marktberichten zufolge führte die Sperrung der A63 in Richtung Süden–Norden zu einem Lkw-Stau im Raum Bayonne. Quelle: The Loadstar
Erste Auswirkungen der neuen Fahrtenschreiber für Transporter in Polen
Die polnische Verkehrsinpektion bestrafte den Fahrer eines rumänischen Frachtführers, dessen Transporter eine Beförderung von Polen nach Rumänien durchführte. Die Auswertung der Fahrtenschreiberdaten ergab eine Lenkzeit von 16 Std. 37 Min. ohne ordnungsgemäßen Abschluss der täglichen Lenkzeit, eine Fahrt von 6 Std. 40 Min. ohne die vorgeschriebene Pause sowie eine zu kurze tägliche Ruhezeit. Quelle: Trans.INFO
Gegen den Frachtführer und den Verkehrsleiter wurden außerdem Verwaltungsverfahren eingeleitet. Seit dem 1. Juli 2026 unterliegen Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 2,5 t, die im grenzüberschreitenden Güterverkehr oder in der Kabotage eingesetzt werden, den Anforderungen an Fahrtenschreiber, Lenkzeiten, Pausen und Ruhezeiten.
Ukraine: Vorrang bei eCherha für AEO, T1 und TIR
Die Ukraine testet im elektronischen Grenzleitsystem eCherha eine bevorzugte Abfertigung bestimmter Beförderungen. Seit dem 17. Juli 2026 können Frachtführer mit AEO-Status sowie Fahrten mit einer T1-Versandanmeldung oder einem TIR-Carnet die bevorzugte Abfertigung nutzen. Quelle: Trans.INFO
Im Testmodell werden nach jeweils drei bevorzugt abgefertigten Fahrzeugen fünf Fahrzeuge ohne Priorität abgefertigt. Die höchste Priorität erhält verderbliche Ladung, sofern die Beförderung gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Vereinfachung erfüllt. Die Berechtigungen sollen dank der Anbindung an staatliche und zollrechtliche Systeme automatisch überprüft werden.
Neue ukrainische Vorschriften zu Ruhezeiten und Fahrtenschreibern
Seit dem 26. Juli 2026 gelten in der Ukraine verschärfte Regeln für die Arbeits- und Ruhezeiten von Fahrern. Eine regelmäßige wöchentliche Ruhezeit von mindestens 45 Std. muss außerhalb der Fahrerkabine genommen werden; die Kosten für die Unterbringung trägt der Frachtführer. Die Arbeitszeit während der Nacht ist auf 10 Std. begrenzt. Quelle: Trans.INFO
Neue Fahrzeuge im internationalen Güterverkehr müssen mit intelligenten Fahrtenschreibern G2V2 ausgestattet sein; außerdem wurde der Zeitraum der für Kontrollen verfügbaren Daten auf 56 Tage verlängert. Die Änderungen fallen mit einer Untersuchung der Europäischen Kommission zu den Auswirkungen des Abkommens zwischen der EU und der Ukraine auf den Markt zusammen. Das derzeitige Abkommen gilt bis zum 31. März 2027.
Niederlande: 500 EUR Strafe für die Fahrt über die Merwedebrug auf der A27
Rijkswaterstaat setzt das Fahrverbot für Lkw und Reisebusse über die Merwedebrug auf der A27 nahe Gorinchem aktiv durch. Die Einschränkung gilt seit dem 18. Juli 2026; die Kontrollen begannen am 25. Juli 2026 nach der Installation von ANPR-Kameras und der entsprechenden Beschilderung. Quelle: Trans.INFO
Für ein Fahrzeug, das bei der Überfahrt über die Brücke identifiziert wird, kann eine Strafe von 500 EUR zuzüglich Verwaltungskosten verhängt werden. Das Fahrverbot wurde wegen Bedenken hinsichtlich des Zustands der Brückenkonstruktion eingeführt und gilt in beiden Fahrtrichtungen.
S7 in Richtung Danzig: Einschränkungen vom 30. Juli bis Mitte September
Am 30. Juli 2026 beginnen Bauarbeiten auf der S7 zwischen den Anschlussstellen Rączki und Waplewo. Betroffen ist die Fahrbahn in Richtung Danzig. Die vorübergehende Verkehrsorganisation soll am 29. Juli 2026 eingerichtet werden. Zunächst wird der Verkehr auf einer Fahrspur geführt; in einer späteren Bauphase werden beide Fahrtrichtungen auf eine Fahrbahn verlegt. Quelle: Trans.INFO
Die Arbeiten sollen bis Mitte September 2026 dauern. Die Einschränkungen betreffen die wichtigste Verbindung Warschau–Dreistadt während der verkehrsreichen Ferienzeit.
Lage der polnischen Frachtführer: ein Signal für das Kontrahentenrisiko
Nach Schätzungen, die vom Westpommerschen Verband der Straßenfrachtführer zitiert werden, könnten im ersten Halbjahr 2026 mehr als 1 200 polnische Transportunternehmen ihre Tätigkeit eingestellt haben. Die Branche nennt steigende Kraftstoff- und Arbeitskosten, starre Frachtraten sowie geopolitische Störungen als Ursachen für den Margendruck. Quelle: Trans.INFO
Daten des ZMPD weisen für das erste Quartal 2026 separat einen Rückgang der Zahl der Unternehmen mit einer Gemeinschaftslizenz um mehr als 800 aus. Der Rückgang bei den Lizenzen und die Zahl der geschlossenen Unternehmen sind jedoch nicht derselbe Indikator.